Ausgewählte Chronik-Einträge siehe unten
Chronik April 2026
von Matthias Aner
Türkei 10: Aus dem anatolischen Hochgebirge nach Nord-Mesopotamien
Nun war doch einige Tage "Funkstille" auf der Homepage. Uns ging es trotzdem gut. Es hatte sich nur der lokale Web-Server auf meinem MacBook verabschiedet und ließ sich nur sehr schwierig wieder zum Leben erwecken. Damit war eine Bearbeitung der Homepage erst mal nicht mehr möglich. Doch nun gehen die Reiseberichte weiter. Hoffentlich wieder stabil.
Unsere Reise geht zuerst noch durch das anatolische Hochgebirge und wir erreichen trotz Schnee und Starkregen (inklusive Beschädigungen der Straße) unbeschadet die Vorgebirge und den Tigris. Hier ist schon richtig Frühling. Überall grünt und blüht es.
Wir sind in einem sehr christlich geprägten Gebiet angekommen. In einigen Ortschaften wohnen viele, aramäisch sprechende, syrisch-orthodoxe Christen. Und wir können mehrere wunderschön restaurierte Klöster und Kirchen, tlw. aus dem frühen vierten Jahrhundert, besichtigen. Und überall treffen wir auf die noch hier lebenden, stolzen Aramäer, die teilweise so perfekt Deutsch sprechen, dass es für uns eine Freude ist, aus ihrem Leben und der Geschichte der Dörfer zu hören.
Herauszuheben ist die Kirche des Heiligen Jakob von Nisibis (Nusaybin) von 313 nach Christus.
Midyat und Mardin schmiegen sich an die Bergrücken des Vorgebirges und von ihnen aus hat man einen herrlichen Blick in das weite Tiefland Mesopotamiens. Wir befinden uns im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris.
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von Matthias Aner
Dies und das 10: Die notwendige Reparatur der Scheibenwaschanlage
Über den Winter hatte die Pumpe der Scheibenwaschanlage ihren Dienst versagt. Bei einem Ruhetag habe ich diese auseinander genommen, gefettet und wieder zusammengebaut. Danach lief sie wieder tadellos und wir konnten uns weitere Kaufversuche sparen.
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von Matthias Aner
Türkei 9: Wieder zurück in der Türkei
Wir sind nach 3 Stunden Grenzaufenthalt wohlbehalten wieder in der Türkei angekommen. Die notwendigen Formalitäten waren gefühlt schneller erledigt als in Zentralasien und Russland letztes Jahr.
Nach den fühlingshaften Temperaturen in der kolchischen Tiefebene in Georgien mit teilweise 17°C holt uns im nordostanatolischen Bergland der Winter wieder ein. Es schneit und die Temperaturen fallen auf -7°C. Da wird es auch auf der Straße wieder glatt. So pausieren wir einen um den anderen Tag und suchen uns die Tage aus, an denen die Straße schneefrei und nicht überfroren ist. Durch unser Handikap mit dem defekten Vorderantrieb wollen wir kein Risiko eingehen. Ich habe höllischen Bammel bergab vielleicht von der Straße zu rutschen. Unsere Geduld zahlt sich aus: Wir schaffen alle Passfahrten auf trockenenr Straße.
Die Landschaft überrascht uns hier sehr. Ein Tal wechselt sich wieder mit dem nächsten Gebirgszug ab. Und immer geht es von 1000 m auf 2500 m in die Höhe.
Nach ein paar Tagen kommen wir in den Geburtsort unseres kurdischen Bekannten aus Stuttgart. Das hat uns natürlich brennend interessiert, in welcher Umgebung die Menschen hier wie leben. Und wir stoßen auf ein sehr freundliches, offenes Völkchen. Überall werden wir willkommen geheißen und auch oft in Deutsch angesprochen. Das Einkaufen, Mittag essen und Tee trinken hat bei frühlingshaft mildem Wetter riesigen Spaß gemacht.
von Matthias Aner
Georgien 9: Die Umgebung von Kutaisi und der Weg zur türkischen Grenze
Nach einigen Ruhetagen bei unsreren georgischen Gastgebern nahe dem Flughafen von Kutaisi und der Inbetriebnahme unseres treuen Oskars machten wir uns wieder auf den Weg Neues zu entdecken. Der Abschied von den freundlichen Georgiern fiel uns nicht leicht.
Doch der Weg führt uns wieder Richtung Heimat.
Die ersten Tage verbringen wir mit der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten nahe Kutaisi - Die Festungsruine von Geguti. Auch in der Universität von Gelati sind wir gewesen. Von dort gibt es keine Bilder, ist sie doch in einer umfassenden Restaurierungsphase und somit sind die Kirchenbauten komplett eingehüllt. Christo läßt grüßen.
Dann geht es weiter Richtung türkische Grenze. Die Temperaturen im Tal sind bereits bei frühlingshaften 17 °C. Da lockt sogar der Klappstuhl vor dem Auto zum Verweilen. Doch die Berge in der Ferne sind schneebedeckt. Wir werden wohl noch einmal in den Winter zurückkommen.
Der Töpfermarkt am Straßenrand überwältigt uns mit der Menge und Vielfalt der angebotenen Waren. Leider können wir immer kaum etwas mitnehmen. Oskar sieht halt größer aus als er ist.
In der letzten Stadt vor der Grenze zur Türkei halten wir nochmals für mehrere Tage und besichtigen die Stadt, die oberhalb liegende, exzellent restaurierte Festung und füllen unsere Lebensmittel wieder auf.
Dann machen wir uns auf zum Grenzübergang ...
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