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Neuigkeiten
Kasachstan 10: Ankunft in der Hauptstadt Astana
Wir reisen weiter durch Steppe und Wüste. Die Temperaturen sind weiterhin unerträglich.
Doch es gibt auch Unterbrechungen: Die Stadt Karagandy hat sogar grüne Flächen mit Bäumen und Sträuchern. Eine Oase stellt man sich zwar anders vor. Im Rückblick auf die gesamte Strecke nach Astana ist sie das aber zweifellos.
In der Hauptstadt angekommen erwarten uns überraschend kühlere Temperaturen - und ausgiebiger Regen. Oskar wird durch die nassen Straßen auch am Fahrgestell wieder von dem streng anhaftenden Staub befreit. Und die Temperaturen liegen nun bei 15 - 20 °C. Wir erholen uns langsam wieder von dem Hitzestress.
Die Hauptstadt päsentiert sich modern und großzügig. Und auch der Verkehr läuft überraschend flüssig. Wenn es da nicht auch noch völlig unsinnige Bausstellensperrungen gäbe, und die breite, dreispurige Ausfallstraßen von drei auf eine Spur verringert wird. Dazu kommen noch die Einheimischen mit ihrem agressiven und rücksichtslosen Fahrstil. Jeder will der Erste sein und fährt in jede Lücke und sogar auf der Gegenfahrbahn. Und dabei wird es oft gefählich eng. Da bleibt ein Unfall natürlich nicht aus, der dann die Straße zusätzlich verstopft. Doch irgendwie kommen auch wir da unbeschadet durch. Man darf nur nicht zurückweichen. So drücken auch wir in jede erdenkliche Lücke. Man muß nur die Nerven behalten! Und dann ist die Straße wieder frei. Und mit 80 Sachen verlassen wir die große Stadt.
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Kasachstan 9: Im Südosten des Landes
Nach über einem Jahr sind wir wieder im Land und setzen unsere Reise im Südosten des Landes fort.
Nach der Grenze machen wir Rast in der ersten Stadt: Taras: Wir holen Geld, kaufen neue Sim-Karten und schlendern über den Basar der Stadt.
Ganz in der Nähe befindet sich das prächtige Grabmahl für Aisha-Bibi. Die Geschichte handelt von einer unerfüllten Liebe, die tragisch endete. Der jungen Braut wurde von ihrem Mann ein monumentales Grab errichtet.
Weiter geht es in Richtung Osten nach Almaty.
Auf dem Weg dorthin machen wir Station an den Ausgrabungen von Akyrtas, eines vermutlich nicht fertiggestellten Palastes der Herrscher an der Seidenstraße aus dem 8./ 9. Jhd. Die Anlage hat riesige Ausmaße und gehört zum UNESCO- Weltkulturerbe.
Weiter suchen wir einen einsamen Ort auf dem Feld bei Shu auf, an dem wir die berühmten Balbals (Grabsteine) in ihrer noch originalen Umgebung suchen und auch finden.
Danach besuchen wir eine weitere UNESCO-Sehenswürdigkeit: Die Petroglyphen von Tamgaly bei Karabastau, 3000 Jahre alte Felszeichnungen der damals hier lebenden Sippen.
Dann kommen wir in der ehemaligen Hauptstadt Kasachstans, Almaty an. Auch heute noch ist sie mit 2 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes.
Kirgistan 11: Abschied aus einer phantastischen Gebirgsgegend
Wir verlassen das unbeschreiblich schöne Uramal-Tal, rasten an einem Stausse und streben der Grenze nach Kasachstan entgegen.
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Kirgistan 10: Einsame Täler quer durch den Tien Shan
Nach der Passüberschreitung geht es im Jumgal-Tal abwärts. Die Besiedelung ist spärlich, dafür ist die Straße bestens ausgebaut. Wir fragen uns warum? Auf der Karte finden wir dann einen Hinweis: Ganz am Ende der Straße ist eine Kohlen- und Uranmine.
Vorher biegen wir jedoch nach Norden ins Kökömeren-Tal ab - Eine Querverbindung ins Suusamyr-Hochtal. Letzteres kennen wir bereits vom Herbst letzten Jahres. Diesmal werden wir entgegengesetzt zum Ötmök-Pass und dann weiter ins Tal des Talas in den nordwestlichsten Zipfel Kirkistans kommen. Überall blühen Blumen, ganz im Gegensatz zu unserem Besuch im Herbst. Damals waren die Ebenen gelbbraun und sehr trocken.
Wir besuchen den Geburtsort des Recken Koshomkul im gleichnamigen Dorf. Und dann besuchen wir bei Talas die Gedenkstätte Manas-Ordo für den Gründer der kirgisischen Nation: Manas. Er vereinte im 9. Jahrhundert n. Chr. die kirgisischen Stämme im Kampf gegen die Uiguren. Ein über ihn verfasstes Epos umfasst mehrere Hunderttausend Verse und wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts nur mündlich weitergegeben. Heute gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Kurz vor der kasachischen Grenze machen wir nochmals einen ausgiebigen Abstecher in die 20 Kilometer lange Schlucht des Urmaral. Wie wir dann von Einheimischen erfahren, lohnt es sich weiter bis zum Ende der Schlucht zu fahren. Also machen wir uns nach einer Wanderung in der Schlucht auf, noch die weiteren 10 Kilometer auf der holprigen Schotterpiste bergauf mit unserem Oskar zu fahren. Und der Weg lohnt sich: Plötzlich öffnet sich die Schlucht und vor uns liegt eine breite, atemberaubende Hochebene mit bizarren Felsformationen - Ein Geheimtipp, der nicht im Reiseführer so erwähnt wird.
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Kirgistan 9: Wartungstage und Rückreise am Südufer des Issy-Kul wieder ins Landesinnere
Wir verlassen das idyllische Bachtal am Fuße des Tien-Shan und fahren auf der Südstraße des Sees wieder gen Westen, um ins Landesinnere zu gelangen. Die ersten 180 Kilometer zerren wieder an unseren Nerven, ist doch die Straße in so schlechtem Zustand. Wir passieren gefühlte 100 Baustellen. Immer fehlt wieder eine Brücke, die noch gebaut werden muss. Die Umleitungen um die Baustellen sind nur rumpelige Schotterpisten. Dann folgt wieder 500 Meter auf teilweise neu gebauter Strecke, um dann wieder vor der nächsten Baustelle anzukommen.
Wir besuchen ein örtliches Fest und nutzen die Tage auch für Wartungsarbeiten am und im Oskar.
Wir fahren weiter und lassen den See hinter uns und die Straßenverhältnisse bessern sich schlagartig. Hier hat man bereits viele Kilometer ganz moderne Straßen fertiggestellt. Das erste Stück ist eine Teilstrecke der Transitverbindung zur chinesischen Grenze. Unmengen an LKW's bringen täglich Güter aus dcem Nachbarland.
Kurz hinter Kochkor biegen wir auf eine Nebenstrecke ab und gelangen zum Atemwegs-Sanatorium Tschon-Tuz.
Dann geht es weiter über den Kys-Art-Pass ins nächste Hochtal.
Kirgistan 8: Am östlichsten Punkt in Kirgistan - Karakol
Wir fahren weiter am Südufer des Sees und erreichen Karakol, die viertgrößte Stadt Kirgistans am östlichen Ende des Sees. In Karakol besichtigen wir die vier Sehenswürdigkeiten des Ortes und lassen das Leben in der großen Stadt auf uns wirken. Ein Bummel über den großen Basar lässt uns in das Handelstreiben eintauchen. Und wir essen dort ein weiteres kirgisisches Nationalgericht - Ashlan-Fu.
Dann geht es auf der Südstraße langsam wieder westwärts.
Nach ca. 30 Kilometern biegen wir nach Süden ab, in ein Bergtal des Tien Shan. Dort gehen wir im Mineralbad baden und wandern in herrlicher Hochgebirgsnatur. Es ist wie in den Alpen.
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Kirgistan 7: Weiterreise zum Issyk Kul
Wir verlassen das malerische Bergtal Yssyk-Ata und fahren über das ehemalige deutsche Dorf "Bergtal" zu der bedeutendsten Sehenswürdigkeit Kirgistans - dem Turm von Burana. Immerhin UNESCO-Weltkulturerbe.
Weiter geht es über die Kreistadt Tokmok immer in der Nähe der kasachischen Grenze entlang zum größten See und Erholungsgebiet des Landes - dem Issyk Kul.
Dort verbringen wir am Seeufer einige Tage in malerischer Landschaft des ca. 200 Kilometer langen riesigen Sees eingerahmt von einer einzigartigen Bergwelt. Dabei werden auch weitere Instandsetzungen am Oskar erledigt.
Dies und das: Instandsetzung des defekten Zündschlosses
Endlich nun nach fast zwei Monaten Fahrt in Kirgistan tauschen wir das notdürftig überbrückte Zündschloss gegen ein aus Deutschland mitgebrachtes Ersatzteil aus.
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Kirgistan 6: Weitere Vorbereitungen für die Weiterreise und ein Besuch im Thermalbad
Wir nutzen die Tage, um alle unsere Vorräte und die Kleidung zu sichten. Es ist sehr gut so, denn vieles ist uns nicht mehr in Erinnerung, ob wir es dabei haben und in welcher Kiste es versteckt ist.
Kleinere Reparaturen und Instandsetzungen am Fahrzeug werden erledigt und es bleibt sogar Zeit für ein sehr ausgiebiges Fischessen in freier Natur.
Der Kurort Ysyk-Ata aus Sowjet-Zeiten läd uns zu einem Bad im Thermalwasser ein.
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Kirgistan 5: Wir kommen nach der Winterpause wieder an - Oskar wird aus dem Winterschlaf erweckt
Wir starten am 22.04.2025 wieder vom Stuttgarter Flughafen und fliegen über Istanbul nach Bishkek. Nach 10 Stunden Reisezeit kommen wir gegen 04:00 Uhr Ortszeit in Bishkek an. Nach Stuttgarter Zeit ist es jetzt gerade Mitternacht. Wir fahren zum Hotel und wollen uns ein wenig schlafenlegen und danach mittags mit den ersten Schritten zur Übernahme von Oskar beginnen.
Doch es ist mehr zu tun, als erwartet.
Wir müssen Ersatzteile und ein Ladegerät kaufen, den Wassertank auffüllen und uns mit frischen Lebensmitteln versorgen.
Am Dorfrand in der Umgebung von Bishkek finden wir einen idyllischen Stellplatz mit viel Ruhe, frischer Luft und einer wohltuenden Natur.
Und die Reise geht weiter ...
Nun sind die Taschen gepackt und wir erledigen die letzten Vorbereitungen im Haus zur Abreise. Mein Knie hat sich gut erholt. Marina und ich, wir beide fühlen uns wohl und frisch und sind voller guter Ideen, was wir in den nächsten Wochen alles erleben können.
Wir starten morgen früh mit dem Flugzeug über Istanbul. In Bishkek kommen wir am Mittwoch Morgen an. Danach sind dann erst mal die Vorbereitungen am Fahrzeug wichtig: Batterien aufladen, Wassertank reinigen und neu befüllen, grobe Duchsicht. Und natürlich die obligatorischen SIM-Karten kaufen und Geld in Landeswährung abheben.
Wir bleiben sicher ein paar Tage in Bishkek, um alle diese Erledigungen auszuführen. Ein kleines Hotel wird sich finden, und wir können so entspannt Oskar wieder flott machen.
Wir sind gespannt wie er den Winter überstanden hat.
Winterpause: Zurück in Deutschland
Mittlerweile sind wir schon vier Wochen daheim und freuen uns unsere Verwandten und Freunde wieder treffen zu können. Diesmal haben wir uns entschieden länger als bisher in Deutschland zu bleiben: Es geht dann voraussichtlich im März 2025 wieder weiter. Unser Oskar steht in Bishkek bei einer Auto-Reparatur-Firma und ist hoffentlich in guten Händen.
Wir machen mit den Berichten auf dieser Homepage also erst mal eine Pause. Im März/ April 2025 werdet Ihr hier wieder Neuigkeiten und neue Bilder finden. Bis bald ...
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